© claviersalon Miltenberg/ aktualisiert juli2018

 

CLAVIERSALON&FRIENDS

4. SOMMERFESTIVAL 27/28/29. JULI 2018

MARTINSKAPELLE BÜRGSTADT

ST. JOHANNES DER TÄUFER, MÖNCHBERG

ST. MARTIN, KLEINHEUBACH

E

CLAVIERSALON & FRIENDS -SOMMERFESTIVAL 2018

CLAVIERSALON -SOMMERFEST IN DER HISTORISCHEN MARTINSKAPELLE BÜRGSTADT

Das jährliche Orgel-Festival des Claviersalons präsentiert sich diesmal in drei wunderschönen Barock-Kirchen: die Kirche in Mönchberg besticht durch wundervolle, barocke Farbgestaltung und einen imposanten Hochaltar. In der evangelischen Kirche St. Martin in Kleinheubach thront der beeindruckende Orgelprospekt direkt über dem Altar und die St. Martinskapelle in Bürgstadt zählt mit ihren absolut beeindruckenden Decken- und Wandmalereien zu den ältesten Kirchen in Franken.

Katholische Kirche St. Johannes der Täufer, Langgasse 15, 63933 Mönchberg Evangelisch-lutherische Kirche St. Martin, Marktstraße 40, 63924 Kleinheubach Martinskapelle Bürgstadt, Martinsgasse, 63927 Bürgstadt

 

 

das claviersalon sommerfestival in der Martinskapelle Bürgstadt ©georg ott

CLAVIERSALON&FRIENDS-SOMMERFESTIVAL

claviersalon&friends sommerfestival werbung © georg ott 2015

Claviersalon-&friends-Festival2018

prof josef stolz beim claviersalon&friends sommerfestival 2018 Andreas Voigt beim claviersalon&friends sommerfestival 2018

josef stolz

Claviersalon & friends  2018

4. Sommerfestival 27/28/29. Juli

 

Freitag, 27. Juli Mönchberg

 

20.00 Uhr

katholische Kirche St. Johannes der Täufer

"Bewegtheit und Ordnung" - Musik von Antonio Rossi, Francesco Geminiani, Antonio de Cabezon, Girolamo Frescobaldi u.a.

 

Dorothée Stromberg, Violine

Florian Michael Wolf, Bass

Sylvia Ackermann, Prozessions-Orgel

 

 

Samstag, 28. Juli Kleinheubach

 

20.00 Uhr

evangelische Kirche St. Martin

"Tempus et aeternitas - Zeit und Ewigkeit"

Musik von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Baldassari Galuppi, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.

 

Andreas Voigt, Perkussion

Kanako Hayashi, Sopran

Sylvia Ackermann an der rekonstruierten barocken Dauphin-Orgel und am Clavecin royal

 

 

Sonntag, 29. Juli Bürgstadt

 

18.00 Uhr

Martinskapelle

Amor sacro y Amor profano von himmlischer und irdischer Liebe

szenische Madrigale des 17. Jahrhunderts Musik von Claudio Monteverdi, Bartolomeo Spighi da Prato und Adriano Banchieri

 

Cappella splendor solis, Wien

Kanako Hayashi, Sopran

Stefan Piewald, Counter

Florian Michael Wolf, Bass

Helmut Wiesinger, Schauspiel und Regie

Prof. Josef Stolz, Leitung und Claviorganum

 

 

 

 

 

 

claviersalon&friends sommerfestival 2017

Karten -Reservierung

Florian Michael Wolf, Bass, beim Claviersalon&friends Sommer-Festival 2018

 

Gesamtkunstwerk  für Auge und Ohr!

 

             Festival Rezension 2015

Dorothée Stromberg, Barockvioline barockvioline beim claviersalon&friends sommerfestival 2018

dorothée stromberg

Stefan Piewald, Altus, beim Claviersalon&friends Sommer-Festival 2018

stefan piewald

Kanako Hayashi beim claviersalon&friens-Sommerfestival2018

kanako hayashi

florian michael wolf

andreas voigt

Sylvia Ackermann beim claviersalon&friends sommerfestival 2018

sylvia ackermann

die musiker

 

DIE ITALIENISCHE  PROZESSIONSORGEL

CLAVIERSALON - HISTORISCHE ORGEL

SINGULÄRE ZEUGNISSE DES INSTRUMENTENBAUS ERLEBEN

Die Traeri Prozessionsorgel zählt aufgrund ihres außergewöhnlich guten und originalen Erhaltungszustands und ihrer berührenden Klangschönheit zu den wertvollsten erhaltenen Trage- Orgeln des italienischen- Barock.

Die Register-Charakteristik und relativ weite Pfeifen- Mensurierung, weisen als  frühbarocke Merkmale auf eine entweder sehr konservative Bauart hin, oder Traeri hat die Orgel aus einem älteren Instrument lediglich umgebaut.

 

Das Instrument wurde von Gerald Woehl/ Marburg in vorbildlicher Weise restauriert. Das  Instrument, Pfeifen, Taktur und Balkanlage sind original vollständig erhalten.

 

 

 

Die Register- und Klangkonzeption  der italienischen Positiv- Orgeln wurden in wesentlichen Merkmalen bereits im 16. Jahrhundert geprägt und wirkten stilbildend im frühbarocken Orgelbau und dadurch natürlich auch in der italienisch dominierten musica practica.

Bis ins 19. Jh. wurden in Italien Bauform und frühbarocke Prinzipalchor- Charakteristik beibehalten. Daher können italienische Barock- Orgeln quasi

als Referenz für die Darstellung barocker und frühbarocker Musik erstaunlich universell eingesetzt werden.

 

FREITAG, 27. JULI 20.00 UHR

kath. Kirche St. Johannes der Täufer, Mönchberg

 

Bewegtheit und Ordnung und eine italienische Prozessions-Orgel Musik aus Renaissance und Barock von Girolamo Frescobaldi , Antonio Rossi, Francesco Geminiani, Antonio de Cabezon u.a.

 

Die italienische Prozessionsorgel von Agostino Traeri aus dem 17. Jahrhundert steht im Mittelpunkt des Eröffnungskonzerts in Mönchberg. Musik aus Renaissance und Frühbarock lassen das kostbare Instrument in seiner ganzen Schönheit erklingen. Die Orgel zählt aufgrund ihres außergewöhnlich guten und originalen Erhaltungszustand zu den wertvollsten erhaltenen Trage-Orgeln des italienischen Barocks.

 

 

Dorothée Stromberg, Violine

Marcel Hubner, Tenor

Leonard Klimpke & Sylvia Ackermann,  Prozessions-Orgel, hammered Clavichord

 

Bewegtheit & Ordnung

"Amor sacro y Amor profano” "

 

„Tempus et aeternitas”

- Zeit und Ewigkeit“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musik von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Johann Pachelbel, Baldassari Galuppi, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.

 

Im Fokus des zweiten Abends stehen Werke von Dietrich Buxtehude, J. S. Bach, Johann Pachelbel und Wolfgang Amadeus Mozart.

Die einzelnen Kompositionen werden durch Improvisationen mit Vibraphon, Pauke und Trommel verbunden und begleiten den Zuhörer so auf einer ganz neuartigen Klang- und Zeitreise. Die Klangwelten der rekonstruierten barocken Dauphin-Orgel, der Perkussions-Instrumente und des Clavecin royal verschmelzen und lassen die einzelnen Werke in ganz neuem Licht erscheinen. Mit ihrem glasklaren Sopran flicht Kanako Hayashi einzelne Lieder und Choräle in den Kontext von Zeit und Ewigkeit ein.

 

Claviersalon&friends -Sommerfestival in Bürgstadt am Main - mit der historischen Traeri-Prozessionsorgel

Sylvia Ackermann, Orgel und Clavecin Royal

Kanako Hayashi, Sopran

Andreas Voigt, Perkussion

SAMSTAG, 28. JULI 20.00 UHR

evangelische Kirche St. Martin Kleinheubach

 

SONNTAG, 29. JULI 18.00 UHR-

Martinskapelle Bürgstadt

 

"Amor sacro y Amor profano”

von himmlischer und irdischer Liebe

 

szenische Madrigale des 17. Jahrhunderts Musik von Claudio Monteverdi, Bartolomeo Spighi da Prato und Adriano Banchieri

 

Cappella splendor solis, Wien

Kanako Hayashi, Sopran

Stefan Piewald, Counter

Florian Michael Wolf, Bass

Helmut Wiesinger, Schauspiel und Regie

Prof. Josef Stolz, Leitung und Claviorganum

 

Die musikdramatische Welt des frühen 17. Jhdt. kannte vielfältigste Formen, die frühe Oper bildet lediglich einen Teilaspekt darunter. Die Vielfalt reicht über Intermedien, Dialoghi bis hin zu szenisch aufgelösten Madrigalen, deren musikdramatische Darstellung sich von einer eigentlichen Handlung losgelöst in einem philosophischen Raum bewegt. Liebe in ihrer geistlichen, mythischen und menschlichen Gestalt: dramatisch, komisch und immer gefühlvoll!

 

 

27-29 JULI 2018

Cappella Splendor Solis / Wien

Johannes Keller  - Ballo del Granduca -

HIGHLIGHTS AUS DEM FESTIVALPROGRAMM 2017

Die Martinskapelle in Bürgstadt am Main wurde wohl bereits in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts errichtet und gilt damit als eine der ältesten Kirchen Frankens. Besonders bedeutend sind die Wand- und Deckenmalereien aus dem 16. Jahrhundert - Ein zauberhafter Ort für unser jährliches Claviersalon&Friends-Sommer-Festival.

 

 

 

Ballo del Granduca - Übermut und Gravitas

Jan Pieterszoon Sweelinck- Amsterdam um 1600

Die Premiere eines einzigartig origninalgetreuen Ruckers-Cembalos

Johannes Keller, Basel / Cembalo

Sweelinck reiste im Jahr 1604 von Amsterdam nach Antwerpen, um ein Cembalo des Familienbetriebs Ruckers zu kaufen. Das Instrument sollte er fortan als Stadtorganist und -cembalist regelmässig an Konzerten und wohl auch für Unterricht nutzen. Die Ruckers-Dynastie war schon damals weit über Flandern aus bekannt für ihre hochwertigen und kostbaren Instrumente, vergleichbar mit den grossen Namen der Geigenbautradition aus Italien.

 

Sweelinck entschied sich für das grösste Instrument, das die Ruckers im Angebot hatten – ein Modell, das sehr beliebt war und in grosser Zahl hergestellt wurde. Allerdings hat dieses Modell eine für heutige Augen kuriose Klaviaturdisposition, deren Nutzen heute noch immer nicht erklärt werden kann, und die dazu führte, dass dieser Instrumententyp in der heutigen Cembalolandschaft im Prinzip nicht existiert.

 

Das Cembalo hat zwei Saitenchöre im Abstand einer Oktave, vier Register (somit zwei Plektren pro Saite), einen geteilten Lautenzug und zwei Manuale, wobei das obere eine Quarte höher spielt als das untere. Diese Disposition führt dazu, dass der Spieler eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Klangeinstellungen und einen von anderen besaiteten Tasteninstrumenten unerreichten Klangumfang zur Verfügung hat:

 

Tiefer Chor unteres Manual: 12'

Tiefer Chor oberes Manual: 8'

Hoher Chor unteres Manual: 6'

Hoher Chor oberes Manual: 4'

Hoher Chor unteres Manual, oktaviert gegriffen: 3'

Tiefer und hoher Chor unteres Manual: 12'+6'

Tiefer und hoher Chor oberes Manual: 8'+4'

Lautenzug unteres Manual: 12'

Lautenzug oberes Manual: 8'

 

Vor einem Jahr hat der Cembalobauer Matthias Griewisch im Auftrag von Johannes Keller eine meisterhafte Kopie eines solchen Cembalo angefertigt, welche nun in diesem Konzertprogramm erklingen wird.

 

Sweelinck benutzte eine grosse Vielfalt von Kompositionstechniken in seinem Tastenwerk: Liedvariationen mit leichtfüssigen Figurationen und Auszierungen, strenge Fantasien mit gravitätischen Themen und komplexen Stimmführungen, Toccaten mit brillantem Laufwerk und vollen Akkorden, Echo-Fantasien mit spielerischen Klangeffekten. Diese Vielfalt mit den klanglichen Möglichkeiten dieses Cembalos zu verbinden ist das Ziel dieses Konzertprogramms.

Die Martinskapelle Bürgstadt

DIE MARTINSKAPELLE IN BÜRGSTADT AM MAIN

DIE TRAERI-PROZESSIONSORGEL IN AUFNAHMEN

Il Profondo und Jan Börner (Altus)

"Was betrübst du dich meine Seele" von Johann Theile

Submitting Form...

The server encountered an error.

Form received.

AKTUELLE CLAVIERSALON VIDEOS

SYLVIA ACKERMANN SPIELT DUSSEK: "DER TOD DER MARIE ANTOINETTE"

The Sufferings of the Queen of France, (Dussek, Jan Ladislav Op.23/1793) the Claviersalon Miltenberg presents the Clavier - drama by Jan Ladislav Dussek than classic toy theater - production with Sylvia Ackermann on historical Sulzbacher Tangentenflügel

claviersalon

THE PERIOD PIANO SOCIETY

Claviersalon

Die ganze Vielfalt historischer Tasteninstrumente